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Biografie

Michael Beyer, ausgebildet als Pianist und Regisseur für Musiktheater, Fernsehen und Film, hat bereits bei mehr als 250 Musikproduktionen für Fernsehen, Kinoübertragungen, DVDs und Webstreams die Bildregie übernommen.

In Celle / Niedersachen geboren, studierte Michael Beyer an der Hamburger Musikhochschule Klavier, Musikpädagogik sowie im Studiengang Musiktheaterregie bei Götz Friedrich. Er vervollständigte seine Ausbildung an der New York Film Academy.
Noch als Student engagierte ihn die Hamburgische Staatsoper 1993 als Spielleiter. Dort arbeitete er mit vielen namhaften Regisseuren, so etwa Ruth Berghaus, Andreas Homoki, Harry Kupfer, Marco Arturo Marelli, Peter Mussbach, Johannes Schaaf and Robert Wilson.

Gleichzeitig arbeitete er als Regieassistent bei Fernsehproduktionen, unter anderem für Bob Coles, Brian Large und Georg Wübbolt.
Seit 1997 ist Michael Beyer freiberuflich als Regisseur für Bühne und Fernsehen tätig.

Zu seinen Operninszenierungen zählen Bellinis „La Sonnambula“, Donizettis “Don Pasquale“ und „Elisir d’amore“ sowie die europäische Premiere von Daniel Catans „Florencia En El Amazonas“.

Für das Fernsehen hat er bei zahlreichen Konzert-, Opern- und Ballettübertragungen Regie geführt, aber auch Jazz und populäre Programme übernommen.

Regelmäßig arbeitet er mit den bedeutenden Orchestern unserer Zeit, so den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, den Münchener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra wie auch dem Los Angeles Philharmonic Orchestra.

Die Liste der Dirigenten der von ihm betreuten TV-Produktionen umfasst Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Valery Gergiev, Bernhard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Kristjan Järvi, Paavo Järvi, Neeme Järvi, Sigismund Kuijken, Fabio Luisi, Lorin Maazel, Kurt Masur, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Sir Neville Marriner, Sir Simon Rattle, Christian Thielemann, John Williams and Lothar Zagrosek.

Zu den Solisten zählen die Pianisten Martha Argerich, Daniel Barenboim, Alfred Brendel, Helene Grimaud, Evgeny Kissin, Lang Lang, Maurizio Pollini und Yuja Wang, die Geiger Pinchas Zukerman, Gil Shaham, Gidon Kremer, Itzhak Perlman and Lisa Batiashvili; die Sänger Cecilia Bartoli, Renée Fleming, Anna Netrebko, Waltraud Meier, Elina Garanca, Dmitri Hvorostovsky, Bryn Terfel, Thomas Hampson, Placido Domingo, Sir John Tomlinson und Rolando Villazon.

Zusätzlich zu seiner regelmäßigen Arbeit in den Musikzentren Europas hat Michael Beyer Live-Übertragungen aus Sao Paulo, Rio de Janeiro, Caracas, Peking, Sankt Petersburg, Moskau, Tel Aviv, Pjöngjang, Ramallah/Westjordanland, Srinagar/Indien, Chicago, New York and Los Angeles als Regisseur betreut.

Seit 2009 arbeitet er regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen, so etwa bei den Live-Übertragungen von „Tristan und Isolde“, „Walküre“, „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“ und „Tannhäuser“.

Bei den Neujahrskonzerten 2010, 2011 und 2013 hat Michael Beyer die Regie der Ballettsequenzen verantwortet. 2014 bis 2017 hat er zusätzlich die Bildregie aus dem Musikverein übernommen.

Zu seinen Programmen mit Jazz und populärer Musik zählen Produktionen mit Nana Mouskouri, Jamie Cullum, Cassandra Wilson, Benny Golson, Junior Mance, Johnny Mathis and Gregory Porter.

Mehrfach ausgezeichnet wurde der Zyklus der Mahler-Symphonien mit Claudio Abbado und dem Lucerne Festival Orchestra aus dem KKL Luzern (2003 – 2010).